„C’est la vie“ – Tanztheater im ausverkauften Mondpalast

Der Mondpalast ausverkauft. Schon vier Tage nach Beginn des Vorverkaufs gab es keine Karten mehr für die diesjährige Vorstellung des Tanztheaters der EFG. 500 Gäste wollten die Performance zum Thema „C’est la vie – So ist das Leben“ sehen. Und sie wurden nicht enttäuscht.

"C'est la vie" - Tanztheater im ausverkauften Mondpalast

Mehr als 60 Kinder und Jugendliche boten eine atemberaubende Inszenierung, der man nicht ansah, dass wieder einmal nur dreieinhalb Tage Zeit zum Proben gewesen war. Mit einer bunten Mischung aus Tanz- und Sprechtheater, Hiphop und Breakdance boten die jungen Akteure beste Unterhaltung. Einstudiert wurde die Show unter der künstlerischen Leitung von Kama Frankl vom Potporrus e.V. mit Unterstützung der Choreographen Dodzi Dougban, Deno Saliov und Sue Mania.
Erstmals dabei war auch eine Gruppe Mütter, die gemeinsam mit ihren Töchtern ein getanztes Szenario zum Thema Generationenkonflikt vorführten.
Ein besonderer Dank ging an Prinzipal Christian Stratmann und Intendant Thomas Rech vom Mondpalast, die spontan ihre Bühne für die Premiere zur Verfügung gestellt hatten. In seiner Ansprache deutete Rech auch gleich eine Fortsetzung der Zusammenarbeit in den kommenden Jahren an. Dank Unterstützung durch die AOK konnte in diesem Jahr auch erstmal stadtweit auf bunten Plakaten für die Veranstaltung geworben werden.
Wer keine Karten mehr bekommen hatte, brauchte dennoch nicht verzichten. In der Realschule Crange gab es am Tag darauf noch eine extra Zugabe für die Schülerinnen und Schüler beider Schulen.

Seit über zehn Jahren ist der Tanz fester Bestandteil in der theaterpädagogischen Arbeit der Erich-Fried-Gesamtschule. In jedem Januar treffen sich seitdem freiwillig Schülerinnen und Schüler aus den Arbeitsgemeinschaften und den Jahrgangsstufe 6 bis 9 zu einem drei- bis viertägigen Workshop. Zum Konzept gehört, dass die Probenarbeit außerhalb des schulischen Umfeldes stattfindet, damit sich die Jugendlichen voll auf die Inszenierung konzentrieren können. Es entstanden unter anderem die Projekte „Reverse“ (2005), „Big Blue“ (2006), „Suchen und finden“ (2007), Heimatlos (2008), Time Machine (2009), Glück (2010), Liebesgeschichte (2011) und Herzklopfen (2012). Geleitet wird das Projekt von den Lehrerinnen Isabell Tappenhölter, Ulrike Gossmann-Kellner und der Sozialpädagogin Birgit Kondziolka.

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