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Aktivitäten 2021/22

Sprachreise von Nicola Tietz

Im Juni habe ich vom 19.06 bis zum 03.07.2022 mit Erasmus (Austauschprogramm der Europäischen Union) meine erste Sprachreise nach Dublin (Irland) gemacht. Vor Ort habe ich einen Sprachkurs für Englisch belegt und in der Nähe der Schule mit einem Mädchen aus Frankreich bei einer Gastfamilie gewohnt. Ich hoffe ich kann Euch meine Erfahrungen ein bisschen näherbringen und Euch ermutigen, falls Ihr auch darüber nachdenken solltet, an einem der Austauschprogramme teil zu nehmen.

Ankunft und Gastfamilie:

Nach meiner Ankunft wurde ich von einer Mitarbeiterin des St. Pauls College am Flughafen freundlich begrüßt und zur Gastfamilie gebracht. Dort habe ich dann meine Gastfamilie, die aus zwei Erwachsenen und zwei Kindern bestand, sowie meine Zimmernachbarin Ninon kennen gelernt. Mit Ninon habe ich mich super verstanden und wir hatten viele lustige Abende zusammen. Nach dem Auspacken wurde mir von meiner Gastschwester die Gegend (z.B. die Zugstation zur Innenstadt und der lokale Supermarkt) gezeigt.

Insgesamt war die Zeit und das Zusammenleben in den zwei Wochen angenehm und meine Gasteltern waren sehr hilfsbereit. Ich habe meine Gasteltern überwiegend beim Abendessen gesehen wo wir uns dann über den Tag ausgetauscht oder Fragen geklärt haben.

Sprachkurs am St. Pauls College:

Der Sprachkurs hat immer montags bis freitags von 10.45-13.15 Uhr stattgefunden und war ein gutes Gleichgewicht zwischen dem Sprachlichen und Schriftlichen. Wir haben dabei viel Projektarbeit gemacht wie z.B. eine Präsentation über ein beliebiges Land. Bei mir war es eine Präsentation über Frankreich (die ich gemeinsam mit einem Freund gehalten habe) oder z.B. Rollenspiele, wo wir eine Sicherheitseinweisung im Flugzeug nachgestellt haben. Oft wir haben auch Spiele gespielt.

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten:                                  

Nachmittags gab es viele verschiedene Angebote von der Schule wo man sowohl etwas Kreatives (Malen, Zeichnen oder Häkeln), als auch sportliche Aktivitäten (z.B. Basketball, Volleyball, Fußball, Federball) machen konnte. Nach dem Unterricht sind wir immer als Gruppe mit zwei Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von CES in der Innenstadt gewesen, wo wir uns Sehenswürdigkeiten und Orte wie das Trinity College, Grafton Street, Witness History Museum oder die Temple Bar angeschaut haben. In Dublin gibt es außerdem viele verschiedene Parks. Mein liebster Park davon ist St. Stephen´s Green wo wir oft zusammen Mittag gegessen, Fußball gespielt oder uns einfach unterhalten haben. Abends hatten wir Freizeit die wir beliebig gestallten konnten. Ich war oft mit Freuden in der Innenstadt wo wir unter anderem Abends zusammen in einem Restaurant Burger gegessen haben und natürlich auch Shoppen waren. Mit der Schule zusammen haben wir auch samstags jeweils einen Ausflug gemacht. Einer davon ging nach Belfast / Nordirland, wo wir das Titanic Museum besucht haben und nach Glendalough, sowie zu den Powerscourt Gardens.

Fazit:                                                

Ich hätte persönlich es nie für möglich gehalten, dass einem Menschen in so kurzer Zeit und so weit weg von zu Hause ans Herz wachsen können, so dass der Abschied am Ende schon schwergefallen ist. Ich habe sehr viele gute Erfahrungen in Irland gemacht. Die Menschen in Dublin sind sehr offen und super hilfsbereit. Natürlich war nicht nur alles schön und gut. in Dublin gab es auch viele Obdachlose und der Straßenverkehr war auch nicht gerade ungefährlich, aber für mich war es definitiv die richtige Entscheidung. Ich habe mich sowohl menschlich, als auch sprachlich weiterentwickelt.

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