Auf den Spuren von CSI-Miami

Kaum ein Krimi-Abend vergeht, an dem wir nicht über die Methoden forensischer Untersuchtungen staunen dürfen. Ein winziges Haar, ein Stück Knochen oder ein anderes Fundstück reicht den Experten von CSI, Navy-CIS und anderen Serien aus, um die Täter spektakulär zu überführen. Schüler aus dem LK Biologie durften jetzt für einen Tag lang gemeinsam mit Lehrerin Karla Seifert in die Fußstapfen der TV-Vorbilder steigen. Im Molekularbiologischen Schülerlabor Dortmund konnten die Jugendlichen praktische Versuche mit der DNA unternehmen.

Auf den Spuren von CSI-Miami

Mit Hilfe der sogenannten Polymerasekettenreaktion (PCR), einem Verfahren zur Vervielfachung der DNA, gelingt es heute, aus kleinsten Spuren des Erbgutes Rückschlüsse auf das betreffende Lebewesen zu ziehen. Die Schüler hatten die Gelegeneheit, dieses Verfahren selber durchzuführen. Dabei lernten Sie auch den Umgang mit dem komplzierten Laborgeräten und sensiblen Chemikalien zur Analyse und Auswertung der Befunde. Die PCR spielt auch in der Kriminalistik eine große Rolle, da sie zur Überführung von Tätern dient („Genetischer Fingerabdruck“), oder bei Vaterschaftstests bzw. der Diagnose von Erbkrankheiten.

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